Akustikon Museumsgestaltung
Ausstellung
„Ein Haus der Hörerlebnisse, faszinierend und lehrreich zugleich” sollte nach der Idee von Peter Androsch in der Pfarrgasse im Zentrum von Linz entstehen.
Die schwierige Aufgabe bestand für uns darin, aus eingeschränkten baulichen Rahmenbedingungen eine weitgehend ideale Gesamtkonzeption zu definieren. Angesichts der bei Schallentwicklung entscheidenden technischen Parameter wie Raumdimension, Geometrie, sowie Oberflächen- und Materialbeschaffenheit eine große Herausforderung.
Weiters übernahmen wir auch die Gestaltung einzelner Stationen, wie zB die beiden Polyphone. Spezielle Stationen, wie die überdimensionalen Hörrohre oder das Auditon Schallraum wurden von uns zur Gänze entwickelt.
Letztendlich kreierten wir einen einheitlichen grafischen Gesamtauftritt im und um das Museum.
Außengestaltung
Drei Hörrohre laufen vom Hauptplatz, vom Pfarrplatz und vom Dach des Hauses in das Akustikon.
Schaulöcher als Teil der Fassade
Die Schaulöcher ermöglichen einen Blick auf die geschichtliche Verbindung des Hauses mit den Komponisten Romanus Weichlein und Anton Bruckner.
Der Blick durch die Schaulöcher zeigt arrangierte Miniaturbühnenbilder mit Eindrücken aus der Zeit von Romanus Weichlein (1652—1706)...
und Anton Bruckner (1824—1896).
Exponate im Innenbereich des Museums
Das Auditon Schallraum zeigt den Unterschied zwischen glatten schallreflektierenden und weichen schallabsorbierenden Wänden.
Das Auditon Reflexion zeigt die unterschiedlichen akustischen Eigenschaften von Materialien. (Design: Wolfgang Dorninger)
Die Schallrohre veranschaulichen wie kleine Materialunterschiede große Wirkung auf den Klang haben können.
In der Empfangskammer kommen die Klänge an, die auf zig Metern durch die drei metallenen Hörohre transportiert werden. Rauschend, verzerrt fast wie durch elektronische Instrumente verändert.
Der Raum mit den beiden Polyphonen, einer der Höhepunkte der Ausstellung.
Der Hörstadtraum diente als Bibliothek und Informationszentrum.
Beschriftungen