Polyphone Exponat/Rauminstallation
Ausstellung

Am Anfang stand Peter Androschs Idee, einen riesenhaften, geheimnisvollen Alchemistenschrank mit 1001 Laden zu bauen aus dem, beim Öffnen jeder einzelnen Lade ein besonderes Hörerlebnis entweicht. Unsere Aufgabe bestand darin das Möbelstück zu gestalten und adäquat zu präsentieren.

Aus 1001 Laden wurden schließlich auf Grund beschränkter Räumlichkeiten vorläufig nur 672. Dennoch avancierte das überdimensionale Möbelstück Polyphon I  „Harmonia Mundi“, gefüllt mit 672 verschiedenen Klängen aus dem Weltall zum Star der Ausstellung im Akustikon während des Kulturhauptstadtjahres.

Zusätzlich erhielt das Projekt eine Ergänzung in Form einer kleineren Version dem Polyphon II "Verbotene Klänge" mit 128 klingenden Laden.

Jeder einzelnen Lade entweichen beim Herausziehen unterschiedliche Klänge. Für die hervorragende technische Umsetzung war Michael Wieser verantwortlich.
672 vom britischen Astronomen Tim O'Brien (Universität Manchester) erforschte Pulsarklänge verbargen sich in den Laden des Polyphon I „Harmonia Mundi“.
Das von Karin Wagner und Norbert Trawöger kuratierte Polyphon II „Verbotene Klänge“.