Hörstadt Linz
Branding

2009 war Linz die Kulturhauptstadt Europas. Als eines der sinnvollsten Projekte im Zuge einer auditiven Gesamtkonzeption galt dabei die Idee „Hörstadt Linz”. Das vorangige Ziel dieser Initiative bestand darin die Phänomene gegenwärtiger Umweltsituation zu erörtern und eine Sensibilität für akustische Problembereiche zu entwickeln.

Uns kam dabei die Aufgabe zu diesem sehr komplexen Themenkreis einen einheitlichen Auftritt zu verleihen. Das Gestaltungskonzept basiert im Wesentlichen auf dem Spannungsbogen zwischen Lärm und Ruhe. Reduziert auf monochrome graue Flächen kombiniert mit anologen Fotoüberlagerungen, dazu ein signifikantes Symbol, das zum feinsinnigen Hören anregen soll. Dieses Logo will nicht nur auf Lärmvermeidung hinweisen, sondern vielmehr ein aufmunterndes Gebotsmerkmal sein, akustische Umgebungen bewusst wahrzunehmen und gegebenenfalls zu genießen.

Das Projekt Hörstadt erreichte eine Dimension die in vielen Bereichen über das Kulturhauptstadtjahr hinausragte.

Symbol
Bildsprache
Gestaltungskonzept
Hörstadt-Leporello
Der Hörstadt-Leporello diente als erstes Instrument zur Ankündigung des Hörstadt-Projektes.
Hörstadplan
Die Kulturhauptstadt Linz hatte 48 auditive Höhepunkte zu bieten. Der Hörstadtplan informierte und führte vom Zentrum der Stadt bis hin zur solarCity.
Hörrohr Bastelbogen
Direct-Mail zur Vorankündigung der Akustikon Eröffnung.
Posterflyer „Ohren spitzen“
Gefaltetes Poster als Lockmittel zum Besuch des Akustikons in Deutsch und Englisch.
Hörstadt-Raum im Akustikon
Der Hörstadtraum im Akustikon diente als Bibliothek und Informationszentrum. Die Eckpfeiler des Hörstadtkonzeptes wurden hier unter anderem in Form eines plakativen Wandbuches präsentiert.